Johannisstrasse 17


Bei dem Haus in der Johannisstrasse 17 handelt es sich um ein Handwerkerhaus aus der Zeit des Barock. Das Untergeschoss wurde irgendwann einmal in einem schmucklosen Fachwerk erneuert. Aufgeteilt ist es durch drei Fenster und einer Eingangstür.

Die zwei Obergeschosse sind niedrig gehalten, was auch kleinere Fenster bedingte. Links und rechts sehen wir geschosshohe Rautenfelder. Dazwischen befinden sich je vier Fenster, die lediglich durch die Stiele getrennt sind. Die Brüstungsfelder unter den Fenstern enthalten geschweifte Rautenfelder mit Andreaskreuzen.

In diesem Haus befand sich über lange Zeit eine Bäckerei.




Ehemalige Bewohner und Nutzungen des Hauses
1885 Bäcker Wilh Wiecker

1880 Bäcker Aug Schulle

1867 Condit August Berke

1866 Fleischermstr. Christian Spengler

1865 Fleischermstr. Friedr. Hohmann

1860 Fleischermstr. Christoph Schattenberg

1848 Fleischermstr. Karl Brünning *1816 und dessen Ehefrau Sophie geb. Köhler *1823

1813 Arbtsm Heinr. Brüning und dessen Ehefrau Sophie geb. Schranecke

1806 Schafemeister Julius Hirschelmann zu Schmatzfeld

1804 Christian Voigt

1795 Leineweber Johann Martin Heinecke

1782 Töpfermeister Joh. Heinrich Carl Heindorf

1766 Schustermstr. Joh. Heinrich Daniel Müller und
        dessen Ehefrau Cathar. Sophie geb. Pohlmann

1753 Sattler I. Ehe später Locke und dessen Ehefrau Johanne Catherine geb. Dix

1753 Schneidermstr. Joh. Friedrich Wellhausen und dessen Ehefrau

1752 Kleinschmied und Schlossermeister Christ. Jakob Heynecke
        Schneidermstr. Joh. Wilhelm Rinke

1700 Hans Eilers

1677 Jürgen Schönsleben

1666 Hans Akkerman`s Ww



Copyright ©2006-2017