Hinterstraße 52


Das Eckhaus in der Hinterstraße 52 ist als Wohnhaus Ende 17. Jahrhunderts erbaut worden. Das Erdgeschoss ist von drei Fenstern und der Haustür in guter Aufteilung gekennzeichnet. Im Obergeschoss sehen wir mittig zwischen den Stielen vier Sprossenfenster mit einem harztypischen Oberlicht. In vier den Brüstungsfeldern befinden sich Andreaskreuze.

Fast über die ganze Länge des Gebäudes zieht sich eine Schleppgaube, die ursprünglich wahrscheinlich nicht vorhanden war. Man hat sie später eingebaut um Wohnraum zu gewinnen. In früheren Zeiten brauchte man das Dachgeschoss, versehen mit kleinen Schleppgauben zur Lagerung des Viehfutters, denn fast jedes Haus hatte auch einige Stücke Vieh.

Links an dem Gebäude steht ein ungefähr 75 cm hoher Stein. Diese Radabweiser standen früher an allen Eckhäusern zum Schutz der Häuser vor allzu nahe kommenden Rädern.




Ehemalige Bewohner und Nutzungen des Hauses
1901 Bücherbote Karl Hoppe

1896 Maurer Herm. Dickehutt

1894 August Geikler , Arbeiter

1880 Holzhauer Joachim Schütze †31.3.1894

1855 Arbtsmann Karl Heinr. Hoffmeister und dessen Ehefrau Caroline geb. Stillig

1818 Heinrich Hoffmeister *1787 und dessen Ehefrau Henriette geb. Siemann

1776 Albert Allrich Hoffmeister und dessen Ehefrau Marie Elisabeth geb. Müller

1746 Zacharias Hoffmeister und dessen Ehefrau Barbara Magdalene geb. Biebendt
        Joh. Diterich Bibendt

        Kinder:
        1) Joh. Andreas Bibendt/ Husar Zithenregiment
        2) Euphrosine Maria verehelicht mit Christoph Hardam
        3) Barbara Magdalena verehelicht mit Zacharias Hoffmeister

1700 Nachtwächter Jürgen Biebendt

1677 Wulf Starke



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