Das Harzmuseum - Klint 10


Das Haus Klint 10 wurde 1821 als Bürgerhaus im klassizistischen Baustil errichtet und war bis zum Jahre 1918 in Privatbesitz. Danach beherbergte es die Polizei und die Bauverwaltung. Seit 1955 hat hier das Heimat- und Harzmuseum sein Domizil. Es gibt dort eine naturwissenschaftliche und stadtgeschichtliche Ausstellung zu sehen. Das Haus steht auf der ältesten Siedlungsfläche der Stadt, dem Klint, was in der altgermanischen Sprache "Fels" heißt.

Der Bau selbst ist ein symmetrisch gestalteter Fachwerkbau mit einer breiten Haustür in der Mitte, welche über eine Steintreppe mit fünf Stufen zu erreichen ist.

Früher waren die Fachwerkbalken farblich dunkelbraun gehalten und die Gefache kontrastierend gelb. Im Zusammenhang mit der letzten Restauration sollte die Fassade nach einem Befund aus der Zeit der Erbauung in einem einheitlichen Grau gestrichen werden. Diese Art der Farbgebung sollte einen massiven Steinbau vortäuschen. Heute sehen wir einen Kompromiss: Das Fachwerk in einem dunkleren Grau und die Gefache in einem helleren Grau.

Auf dem Dach befinden sich zwei weit ausladende so genannte Fledermausgauben.


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